"Equine Sarkoide"
pferde spiegel 2016; 19(02): 78-80
http://dx.doi.Org/10.1055/S-0042-104033
(Barbara Gruber-Beckmann)
 Fachbeiträge   
 

2019  2018201720162015201420132012201120102009200820072006- Publications english language Publication in hungarian language Publicaciones 

27. Jahrestagung der FG „Innere Medizin und klinische Labordiagnostik“ der DVG (InnLab),       2./3. Februar 2019 in München

Tierärztl. Prax. Ausg. Kleintiere / Heimtiere, 47,S. (1,2,6)  Abstracts-PDF

Untersuchung der Lymphozytenklonalität bei Hunden mit Lymphadenomegalie und Leishmaniose (Jasensky K., Melendez-Lazo A., FrahijaI T., Kehl A., Müller E., Mesa I.)

Prävalenz von Arenaviren, Mykoplasmen und Chlamydien in diagnostischen Proben bei Schlangen (Racz K., Kolesnik E., Müller E., Marschang R.)
 
Keimspektrum und Resistenzlage von Hautläsionen bei Reptilien
(Brockmann M., Aupperle-Lellbach H., Pees M., Marschang R.)

Unterschiede in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms von Hunden mit akuten Enteropathien im Vergleich zu klinisch unauffälligen Tieren
(Gueta R., Wunder T., Heusinger A., Müller E.)

Die BRAF-Variante V595E in zytologischen Ausstrichen und Bioptaten – ein neues diagnostisches Tool für das kanine Prostatakarzinom
(Grassinger J., Pantke P., Kempker L., Erhard H., Aupperle-Lellbach H.)

Neopterin als neuer diagnostischer Marker bei immunbedingter Polyarthritis (IMPA) des Hundes? (Fank K., Jasensky A., Weber C., Müller E., Kohn B.)

[  -  ]   "Die BRAF-Mutation V595E im Übergangszellkarzinom – Untersuchungen zur Rassedisposition bei Terriern"
KLEINTIERMEDIZIN  1-2019,  S.30-33   PDF
(Aupperle-Lellbach H., Kehl A., Merz S., Grassinger J., Hohloch C. und Pantke P.)

Abstract:
Beim Übergangszellkarzinom (ÜZCa) des Hundes findet sich studienabhängig in 54 – 87 % der Fälle eine Mutation im BRAF-Gen V595E mit einer studienübergreifenden Spezifität von 100 %. Ziel dieser Studie war es, eine mögliche Abhängigkeit der Sensitivität eines Mutationsnachweises im kaninen ÜZCa von Rasse, Alter und Geschlecht zu untersuchen.Dazu wurde Probenmaterial aus dem Harntrakt von 116 Hunden mit ÜZCa molekulargenetisch analysiert. Bei 24 von 28 (86 %) Hunden der Terrier-Rassen lag eine BRAF-Mutation vor. Bei anderen Rassen trat die Mutation bei 39 von 88 (44 %) Hunden auf.
Dieser Unterschied war hoch signifikant (p < 0,001). Zudem waren die ÜZCa der Terrier Rassen mit 96 % der Fälle als hoch maligne einzustufen. Bei den übrigen Rassen waren es lediglich  69 % der Fälle (p < 0,001). Hinsichtlich Alter oder Geschlecht waren keine signifikanten Unterschiede zwischen den Rassen und dem BRAF-Mutationsstatus feststellbar. Die vorliegenden Daten liefern eine wertvolle Interpretationshilfe von Ergebnissen der BRAF-Analyse, einem Testverfahren, mit dem die molekulargenetische Routine-Tumordiagnostik beim Hund Einzug hält.

 

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